Schloss St. Andreas, Cham

Zugangstreppe, mit einer Betonmauer, für die Terrassenerweiterung eines historischen Schlosses; spezielle Beton- und Oberflächenbehandlung führen zur nahtlosen Integration

Das Schloss St. Andreas in Cham im Stil des Historismus liegt auf einem kleinen Hügel auf einer Landzunge am Nordufer des Zugersees und verfügt über einen 67'000 Quadratmeter grossen Englischen Park, der weitgehend in der ursprünglichen Form erhalten wurde. Für die alte Schlossanlage wurde von der Huber Straub AG eine Zugangstreppe mit einer Betonmauer für die Terrassen-
erweiterung realisiert.

Die neue Oberfläche sollte der bestehenden Struktur, mit einem groben unteren Stück und feinem sandgestrahlten oberen Teil, angenähert werden.

Der Spagat zwischen Historie und Moderne

Die neue Treppe geht nicht in die alte Felsenmauer über, übernimmt jedoch deren abgerundeten Verlauf. Das Besondere an den Sichtbetonflächen ist die Kombination der groben oder feinen Oberfläche, die durch eine entsprechende Technik bei der Bearbeitung erreicht wird. Das gesamte Werk hat keine sichtbaren Fugen, und es wurden spezielle, eigens hierfür entwickelte Betonsorten verwendet.

Betonmauer und Zugangstreppe
Terrassenerweiterung
Oberflächengestaltung / Struktur
Sichtbetonflächen
keine sichtbaren Fugen
Herstellung hauseigener Betonsorten

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Eckdaten

Architekt/Planung
Diener & Diener Architekten AG
Henric Petri-Strasse 22
4010 Basel

Bauführung
Robert Schnetzer

Zeitraum
07 / 2010 – 09 / 2010